Die Lange Nacht über den Zauber der Zauberei

Zersägte Jungfrauen – verschwundene Kaninchen
Die Lange Nacht über den Zauber der Zauberei
Von Margot Litten
Regie: die Autorin
Sendetermin: 15.2.2020 23.05 Uhr im Deutschlandfunk

Zauberer sind im Grunde die einzig ehrlichen Menschen in unserer oft unehrlichen Welt: Sie geben zu, dass sie uns täuschen. Und je besser es ihnen gelingt, desto weniger enttäuschen sie uns. Die Kunst der Täuschung beruht seit altersher auf drei Grundprinzipien: auf dem Erscheinen, Verwandeln und Verschwindenlassen eines Gegenstandes, z.B. einer Münze. Sie beim Zaubern unsichtbar in der Hand zu halten, heißt Palmage. Fällt sie runter, nennt man´s Blamage. Doch Fingerfertigkeit ist nicht alles. Schon Jean Eugène Robert-Houdin, der Zauberkünstler des 19. Jahrhunderts und Gründer eines der ersten Zaubertheater überhaupt, wusste: Die Kunst zu zaubern besteht nicht so sehr darin, wunderbare Dinge zu vollbringen, als vielmehr darin, den Zuschauer zu überzeugen, dass wunderbare Dinge geschehen. In dieser Langen Nacht geschehen wunderbare Dinge: Alte und junge, berühmte und weniger berühmte Magier treten in den kommenden drei Stunden auf, erzählen von ihrer Leidenschaft, gestatten uns einen Blick hinter die Kulissen, und verzaubern die Hörerinnen und Hörer mit Magie zum Mitmachen. Alles hautnah – aber nicht zu fassen. Dazu ein Streifzug durch die Geschichte der Zauberkunst, zauberhafte Musik und viele poetische Purzelbäume.
(Quelle: Programminformation deutschlandfunk.de)

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