Zauberei auf Weltklasse-Niveau

Kristelli Theater in München

Alexander Krist startet im Kristelli eine neue Zaubershow und eröffnete in München das neue Zauberzelt Kristelli. Geboten wird eine Zaubershow mit dem Titel „The World’s Greatest Magic“ – die größte Magie der Welt. Alexander Krist, den viele Münchener aus seinem Table Magic Theater in der Münchener Innenstadt kennen, wagt sich mit der neuen Show zum ersten Mal auf die große Bühne. Zu diesem Zweck hat er gemeinsam mit seinem Team das ehemalige Schloss, ein großes Zelt am Rande des Olympiaparks im Münchner Norden, in den vergangenen 12 Monaten aufwendig renoviert und umgebaut. Nun ist es perfekt für die neue Zaubershow und hat eben auch gleich einen neuen Namen bekommen: Kristelli. Im Mittelpunkt der neuen 90minütigen Show steht eine Zeitreise in die 80er Jahre.

Was würden Sie tun, wenn Sie durch die Zeit reisen können? – so lautet eine der Fragen, die Alexander Krist seinem Publikum in der neuen Show stellt. Fans des legendären Films zum Thema Zeitreisen „Zurück in die Zukunft“ kommen dabei voll auf ihre Kosten. Denn so wie in den 80er Jahren Doc Brown und Marty McFly mit einem umgebauten DeLorean die Grenzen der Zeit überwunden haben, lassen sich einige der Zaubertricks, die Alexander Krist aufführt, auch nur mit Zeitreisen erklären. Wie sonst soll dieser Magier, der sogar von vielen seiner Kollegen für einen der besten Zauberer der Welt gehalten wird, Lottozahlen vorhersagen können, die jemand aus dem Publikum erst später in der Show auswählen wird?

Staunen wie ein kleines Kind

Auch wenn man diese Show unbedingt selbst erlebt haben sollte, darf so viel verraten werden, dass ein unfassbarer Trick dem nächsten folgt. Das Publikum wird ganz in den Bann der Magie gezogen und dieses Gefühl, wieder ein staunendes kleines Kind zu sein, beginnt schon am Eingang zum Zauberzelt. Es riecht nach frischem Popcorn und die einzigartige Zirkuszelt-Atmosphäre geht in Sekunden unter die Haut. Das riecht und schmeckt nach Kindheitserinnerung und es ist zugleich doch anders als früher. Teppiche, bequeme Stühle und Tische, alles ist edel neu gemacht und lädt die ganze Familie mit Freunden und Bekannten zu einem einzigartigen Abend ein. Und anstelle von Löwen, Elefanten und Clowns steht eben Alexander Krist auf der Bühne und zaubert. Hinzu kommen zahlreiche Gäste, denn die Show ist sehr interaktiv und viele Gäste dürfen mitmachen, wenn Zahlen ausgewählt oder Vorhersagen gemacht werden.

Ob es den besten Trick des Abends gibt? – diese Frage stellt sich wohl den meisten Gästen nicht. Denn bei den Shows von Alexander Krist jagt eher ein Highlight das nächste, jeder kommt dabei auf seine Kosten. Auch das ist dem Ausnahmezauberer sehr wichtig, dass es viele verschiedene Illusionen gibt, die einzigartig und weltweit herausragend sind. Auch wenn der Laie das natürlich nicht einschätzen kann, hier wird herausragende Magie gezeigt. Das ist in Fachkreisen so etwas wie ein Ehrenkodex, dass eine solche Show aus einzigartigen Illusionen besteht, die so nirgendwo sonst bestaunt werden können. Alexander Krist und seinem Team ist das ganz wichtig, denn „der Gast soll auch im neuen Kristelli einen unvergesslichen Abend erleben.“, betont Krist. Selbst entwickelte Kunststücke sind der Schlüssel zu einem außerordentlichen Programm, das seinesgleichen sucht.

Verzaubert mit magischen Drinks

Ebenfalls neu und anders ist die Zaubar, in der die Besucher den Abend in aller Ruhe bei einem magischen Cocktail beginnen und ausklingen lassen können. Die Bar ist in einem kleinen Nebenzelt untergebracht und soll auch an Abenden, an denen nicht gezaubert wird, für Gäste geöffnet sein. Allein für diese Bar lohnt sich ein Besuch, denn auch das kleine Zelt wurde aufwendig renoviert und
komplett neu möbliert. So ist eine zeitgemäße Bar entstanden, die gleichzeitig das Flair des Besonderen als kleines Zelt am Rande der Stadt versprüht.

Hinter den Kulissen

Dem Besucher bleibt bei all diesen magischen Kunststücken der Mund offenstehen, es ist kaum zu fassen, was jeder live in dieser Show erleben kann. Selbst ausgefuchste Profis und Menschen, die bisher jeden Zaubertrick entschlüsselt haben, müssen hier gestehen, dass sie keine Idee haben, wie das funktionieren kann. Spannend ist dabei zu erfahren, dass sich die Welt der Zauberei normalerweise spaltet: In die Menschen, die die Tricks erschaffen, die zum Teil jahrelang daran arbeiten, bis etwas funktioniert. Und die anderen, die eben diese Tricks dann publikumswirksam präsentieren können. Das sind die zwei Seiten der Medaille und es ist interessant zu erfahren, dass beispielsweise auch hinter weltweit bekannten Magiern oft andere Menschen hinter den Kulissen die Tricks entwickeln und möglich machen.

Bei Alexander Krist ist das anders: Er entwickelt gemeinsam mit seinem Team jeden Trick selbst, den er auf der Bühne zeigt. Und diese kreative Zauberarbeit macht ihm nicht nur Spaß, sie beflügelt ihn geradezu. So hat er vor Jahren einen Trick bei einem Kollegen gesehen, bei dem es um den bekannten Rubiks Cube, den Zauberwürfel ging. In der beobachteten Show wurde mit Hilfe eines Tricks ein Würfel ausgetauscht. Doch Krist sah die Show seines Kollegen und dachte sich: „Wenn ich nur lang genug übe, dann müsste ich doch auch live auf der Bühne diesen Zauberwürfel in kürzester Zeit vor den Augen des Publikums lösen können.“ Es folgten Jahre harter, täglicher, stundenlanger Übung, bis
das möglich wurde, was Alexander Krist heute auf der Bühne und auch in seiner neuen Show zeigt. „Ich bin Perfektionist und ich arbeite immer weiter an jedem einzelnen Trick, bis er in jeder Hinsicht absolut perfekt ist.“, offenbart Krist die Hintergründe seines Erfolgs.

Jahrelange Arbeit für wenige Minuten

Ähnlich ist das auch mit vielen anderen Tricks, an denen sich die Besucher nun von Mittwoch bis Sonntagabend eineinhalb Stunden lang erfreuen können. „Meist starten wir mit einer einfachen Idee, was wir gerne machen würden.“, erklärt Alexander Krist und ergänzt „das ist wie ein großer, unerreichbarer Traum, den wir unbedingt wahr machen wollen, auch wenn wir keine Idee haben, wie
es gehen kann.“ Sobald diese Idee einmal geträumt ist, denken Krist und sein Team immer wieder darüber nach, tauschen Ideen aus, probieren sie in der Praxis aus, oft genug, um sie anschließend einfach nur zu verwerfen. Doch im Lauf von zwei bis drei Jahren nimmt eine solche Idee dann Form an. Nicht selten müssen dann von Spezialisten Sonderlösungen erschaffen werden. Wie zum Beispiel die neue Kugelbahn, die quer durch das neue Zauberzelt in 5 Metern Höhe eingebaut wurde. „Das ist ein Traum aus meiner Kindheit gewesen, denn sowas wollte ich immer schon Mal haben,“ räumt der Zauberer ein. Diese kindliche Freude, die eben auch der Antrieb ist, immer neue Zaubertricks zu
erfinden und wahr zu machen, ist einer der wichtigsten Motivatoren für den 45jährigen. Viele seiner Gäste teilen diese Sicht der Welt und werden ab heute staunend ihre eigene Kugel, die fester Bestandteil der Show ist, in die Kugelbahn rollen lassen und ihr auf ihrer über 25 Meter langen Reise durch das Zelt folgen.

Jeder Trick handelt also auch ein bisschen davon, das für unmöglich gehaltene möglich zu machen. Vielleicht ist das für das Team des Kristelli auch der Ansporn gewesen, in dieser für die Kulturbetriebe schwierigen Zeit das Zauberzelt umzubauen. Denn ein solches Zauberzelt dürfte wohl auch weltweit einzigartig sein und es schien viele Monate lang einfach utopisch, dass die neue Show überhaupt an den Start gehen würde. Immer wieder wurden Shows angesetzt und mussten kurzfristig abgesagt werden, eine Zerreißprobe für die Nerven aller Beteiligten. Zum Glück haben die meisten Kunden, die zum Teil schon drei oder vier Mal vertröstet werden mussten, dem Kristelli die Treue gehalten und einfach gewartet. „Hoffentlich können wir jetzt bis Weihnachten ohne Unterbrechung durchspielen“, wünscht sich Krist, „damit wir endlich die vielen Gutscheine abarbeiten können und zudem endlich wieder Umsatz machen können, um unsere Schulden zu bezahlen, die wir aufnehmen mussten, um dieses Mamutprojekt an den Start bringen zu können.“

Das Risiko ist immer dabei

Doch auch an dieser Stelle ist das Leben wie eine Zaubershow, man kann nie wissen, was genau passiert. „Bei einigen Tricks können wir nicht sicher sein, ob sie an jedem Abend funktionieren, weil etwas Unvorhersehbares passieren kann“, erlaubt Krist einen Blick hinter die Kulissen. Was das ist, wird natürlich nicht verraten, aber so ist sichergestellt, dass auch für den Zauberer jeder Abend eine gewisse Aufregung im Spiel ist. Natürlich hat er viel Erfahrung, weil er seit 20 Jahren als Zauberer arbeitet und in dieser Zeit Tausende Shows absolviert hat. Doch die neue große Bühne ist auch für einen Profi eine neue Welt und eine neue Herausforderung. Viele Jahre hat er vor allem in seinem Table Magic Theater in der Münchener Innenstadt gezaubert, bei dem die Gäste nicht mehr als eineinhalb Meter von ihm entfernt sitzen. „Das ist ganz anders, als jetzt auf der Bühne vor 100 oder hoffentlich bald bis zu 200 Menschen zu stehen. Alles muss größer sein, die Gegenstände, die Gestik, die ganze Show ist eben auch viel größer,“ berichtet Alexander Krist, der jetzt schon seit Monaten täglich die neue Show einübt.

Auch am Tisch geht es weiter

Trotz der neuen Show im Kristelli können die Menschen ihn auch weiterhin im Table Magic Theater sehen und bestaunen, denn das alte Theater wird auch weiterhin betrieben. Natürlich wird es dort nicht mehr so viele Shows geben wie früher, denn eines kann auch einer der besten Zauberer der Welt (noch) nicht: sich zerteilen. Es besteht allerdings kein Zweifel, dass er auch daran schon arbeitet.

(Quelle: Pressetext Alexander Krist)